Fränkischer Höhenweg
Blick auf Beerbach
Einzigartige Ausblicke und historische Orte in Franken

Susanna empfiehlt Ihnen ihre Feierabendrunde von Nürnberg nach Lauf!

Neben der wunderschönen Altstadt hat Nürnberg noch vieles mehr zu bieten. Zum Beispiel ein wunderschönes Umland. Auf einer Radtour erleben Sie nicht nur die Flora und Fauna und gigantische Ausblicke, sondern besuchen auch die historischen Orte der Metropolregion!

Ich habe im vergangenen Jahr das Rennrad fahren für mich entdeckt. Zusammen mit unserem stellvertretenden Direktor Finn nutze ich den Feierabend für ausgiebige Radtouren.

Entdecken Sie meine Lieblingsrunde. Erleben Sie einzigartige Ausblicke, die Historie Frankens und zu guter Letzt ein leckeres Eis in der kleinen Stadt Lauf an der Pegnitz!

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Wir starten am Hotel VICTORIA. Von hier aus geht es in den Nordwesten von Nürnberg, in den schönen Vorort Kraftshof. Nicht weit von Nürnberg entfernt ist der Ort vor allem für seine wunderschönen Fachwerkhäuser bekannt. Für alle Architekturinteressierten lohnt sich ein kurzer Stopp.

Für einen kurzen Abstecher und die erste Trinkpause empfehle ich Ihnen die Wehrkirche St. Georg. Die Kirche wurde bereits um 1305 erbaut. Leider wurde sie fast komplett zerbombt und nach dem zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut. Teile des historischen Denkmals sind noch im Chorturm der Kirche erhalten.

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Nach einer Besichtigung der Kirche führt uns unsere Tour weiter nach Neunhof. Nicht weit von unserem ersten Stopp entfernt, befindet sich das Schloss Neunhof. Nehmen Sie sich gerne die Zeit und schauen Sie sich auch hier in Ruhe um. Die Geschichte des Schlosses geht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Noch heute sind viele Originalteile erhalten. Besonders der Schlossgarten ist einen Besuch wert.

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Nach einer ausgiebigen Besichtigung geht unsere Tour weiter. Unser nächstes Ziel ist der Höhenweg von Kalchreuth nach Beerbach. Auf einem gut ausgebauten Fahrradweg radeln wir durch den Sebalder Reichswald. Linkerhand radeln wir an einem Wildgehege vorbei. Das Damwild liegt meist genüsslich in der Sonne oder begrüßt seine Besucher am Zaun des Geheges.

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Der Weg zieht sich ein wenig bergauf. Doch ich verspreche Ihnen, die Anstrengung lohnt sich. Oben in Kalchreuth angekommen, radeln wir durch die fränkischen Dörfer. Mein absolutes Highlight ist das kleine Örtchen „Käswasser“. Hier verkaufen die älteren Bäuerinnen noch an kleinen Ständen an der Straße selbstgepflückte Kirschen, Obstbrände, Eier und vieles mehr!

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Von Käswasser geht es weiter in Richtung Tauchersreuth. Dabei erstrecken sich links und rechts des Weges tolle Ausblicke über die Weiten des fränkischen Umlands. Bis spät in den Sommer hinein ist die Flora und Fauna hier eine wahrhafte Show.

In Tauchersreuth angekommen biegen wir scharf nach links ab. Vor uns erstreckt sich das kleine Dörfchen Beerbach. Kurz nach der Abzweigung befindet sich linkerhand ein kleines Bänkchen, das sich gut für eine kurze Verschnaufspause eignet. Doch die lange Abfahrt vor uns soll uns nicht länger warten lassen. Die Serpentinen führen uns durch den Ort direkt zu der kleinen aber feinen Kirche St. Egidien. Schon im 11. Jahrhundert hat sich die Kirchengemeinde gegründet. In einem Städtekrieg wurde die erste Kirche zerstört. Die heutigen Mauern wurden einige Jahre später im Jahr 1388 errichtet. 

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Die Kirche in Beerbach ist unser letzter Zwischenstopp bevor wir zu unserem eigentlichen Ziel radeln. Nach der schönen Abfahrt zieht sich unser Weg nun bis zum Ende des Ortes Neunhof bergauf. Nach diesem Anstieg haben Sie es geschafft und unser Fahrrad trägt uns immer leicht bergab bis in das historische Städtchen Lauf an der Pegnitz. Am Marktplatz angekommen sperren wir unsere Fahrräder ab und besichtigen die Stadt.

Lauf wurde von Kaiser Karl IV 1355 zu einer Stadt erhoben. Noch heute ist die Kultur und Historie der vergangen Jahrhunderte zum Greifen nah. Nehmen Sie sich die Zeit, kaufen Sie sich ein Eis und lassen Sie sich ein wenig von dem Zauber der Stadt umhüllen. Die Fachwerkhäuser am Marktplatz und die kleinen Seitensträßchen bieten eine einmalige Kulisse.

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Nach einer ausgiebigen Pause machen wir uns auf den Rückweg. Von Lauf aus gibt es zwei Möglichkeiten, um wieder zum Hotel zurück zu kehren. Für alle Rennradfahrer empfehle ich den gut ausgebauten Radweg entlang der B14, von Lauf nach Nürnberg. Für diejenigen unter Ihnen, denen leichte Schotterwege nichts ausmachen, empfehle ich den Radweg entlang der Pegnitz, durch den Wiesengrund.

Einen aller letzten Stopp bietet noch die historische Industriesiedlung Hammer unterhalb von Laufamholz. Das Messinghammerwerk von 1492 ist heute nun mehr eine wunderschöne Ruine, die es zu bewundern gilt. Von hier aus führt uns unser Weg immer weiter entlang des Flusses stadteinwärts

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Zurück im Hotel angekommen haben wir über 53 KM zurückgelegt, rund 350 Höhenmeter bewältigt und die Metropolregion ein Stückchen besser kennengelernt.

Tipp: Sollte Ihnen die Tour zu groß sein, lohnt es sich auch mit den Rädern direkt nach Lauf zu radeln. Hierfür fahren Sie durch den Wiesengrund nach Lauf und genießen das bunte Treiben des Städtchens!

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Tour!

InsidertippMaxbrücke in Nürnberg
Sabines Magisches Funkeln

Impressioni

Wehrkirche St. Georg
Damwild bei Kraftshof
Wildgehege bei Kraftshof
Damwildgehege bei Kraftshof
Radweg nach Käswasser
Kirche von Beerbach
Das alte Rathaus
Lauf an der Pegnitz
Fachwerkhäuser
Lauf an der Pegnitz
Das Laufer Schloss
Lauf an der Pegnitz
Marktplatz in Lauf
Lauf an der Pegnitz

Geignet für: Rennräder, Tourenräder, Gravelbikes, E-Bikes
Dauer der Tour: ca. 3,5h ohne Stop in Lauf an der Pegnitz

53,8 km, 350 HM

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